Nachrichten vor Ort Sonnenfinsternis – ich auch noch!
Auch ich habe die Sonnenfinsternis heute fotografiert.
Sonnenfinsternis. Ich habe festgestellt, dass ich weder eine Sonnenfinsternisbrille habe, noch einen ND-Filter für mein Superzoom.
Im Internet überall Warnungen, keine Handy- und sonstigen Kameras (erst Recht nicht mit Teleobjektiv!) in die Sonne zu halten und auch nicht reinzugucken. Aber jeden Tag fahren Millionen Menschen mit dem Auto in Richtung Abendsonne, in die sie dabei zwangsläufig schauen müssen. Und wenn ich mein Handy im Sommer in ungünstigem Winkel mit dem Display nach unten auf den Tisch lege, geht es auch nicht kaputt. Dann wird man damit ja wohl abends die Sonne fotografieren können.
Reingucken muss man nun wirklich nicht. Aber die Leute in meiner Straße haben wahrscheinlich beim nächsten Autounfall keine Rettungsdecken mehr. Gut funktioniert haben die meiner Meinung nach nicht, insbesondere an meiner Kamera war damit alles unscharf. Ich habe dann einfach mal meine Kamera mit Supertele ohne Filter in die Sonne gehalten. Es ist halt Abend gewesen. Das ergab folgende Bilder:


Nachdem sich die Watchparty in meiner Straße aufgelöst hat, weil die Sonne hinter den Wolken verschwunden ist, fahre ich ein Stück weiter und beobachte den Sonnenuntergang von der Autobahnbrücke in der Straße.

Schöne Bilder. Ich hab mich nur geärgert, dass ich nicht beim Losfahren den Baum an der Kreuzung vor meinem Haus fotografiert habe, der hunderte kleine Sonnenfinsternisse als Schattenauf die Straße warf. Ich dachte, ich würde auf meiner kurzen Erkundungsfahrt nochmal so etwas sehen, aber dem war nicht so.
Südostasien III Tag 20: Botanischer Garten, Bidadari Park, Gardens by the Bay, Jewel – Natur pur in Singapur (Teil 2)
Ich begebe mich auf die Suche nach den Ottern.
Man kann natürlich in Singapur auf Sightseeing gehen. Vieles habe ich aber schon gesehen und ich möchte es etwas ruhiger angehen lassen. Was ich noch nicht gesehen habe, ist die River Cruise, aber dafür bin ich (wieder) 5 Minuten vor Abfahrt zu spät, meint die Frau am Schalter.
Na gut, dann ab in den botanischen Garten:
Botanischer Garten
Eigentlich geht es mir darum, heute Otter zu finden. Spoiler: Ich finde keine. Den ganzen Tag über. Was ich sonst noch so finde:


(Das ist zweimal derselbe Nektarvogel, ich konnte mich bloß nicht für ein Bild entscheiden.)
Im ganzen Garten sind die Warane unterwegs und graben in allen laubbedeckten Flächen den Garten um. Sie suchen offenbar Insekten, die dort leben, die sie entweder ausgraben oder aufscheuchen und dann fressen.


Ich spreche mit einer Frau, die ebenfalls Vögel zu fotografieren scheint. In Sachen Otter empfiehlt sie mir den Bidadari Park. Okay, dann fahre ich dort mal hin.

Bidadari Park
Also zum Bidadari Park. Ob es da Otter im Park oder am See gibt? Bei diesem Anblick würde ich klar nein sagen:

Das sind so viele Fische, da kommt auch der Purpurreiher nicht gegen an! Diese Art gibt es übrigens sogar in Deutschland, wenn auch selten und nur im Sommer.

So weit gereist und immer noch keine Otter gesehen. Da hab ich jetzt fast so’n Hals wie der Purpureiher!
Um von dieser Seite des Parks zur Bahnstation zu kommen, muss man durch ein Einkaufszentrum.
Kingfisher Wetlands
Letzte Chance: Kingfisher Wetlands. Die befinden sich in den Gardens by the Bay, wo ich heute Morgen schon war. Das Gebiet ist überraschend klein, sodass ich an meinem Ziel vorbeilaufe, zu einem Gebäudeensemble, in dem sich einige Cafés wie Starbucks befinden. Auch einige der stählernen Super Trees stehen davor. Ein Schild verweist jedoch auf einen besonderen Baum – und zwar einen echten. Ich glaube, er wurde vom ersten Premierminister Singapurs gepflanzt. So richtig interessiert mich das zwar nicht, ich gucke aber mal kurz nach oben.

Die Kingfisher Wetlands habe ich aber immer noch nicht gefunden. Also weitersuchen, vorbei am Big Fish Aquarium (einem kleinen, kostenlosen Aquarium am Wegesrand) und am Cloud Forest. Dann setzt sich aber der namensgebende Vogel meines Ziels einfach vor mich auf den Baum und lässt sich ganz geduldig fotografieren – was wegen des Lichtes aber nicht mehr so einfach ist.

Kurz darauf sehe ich auch noch einen Grünrücken-Nektarvogel. Die Serie endet somit fast mit dem Bild, mit dem sie angefangen hat.



Na gut, keine Otter gesehen. Zeit für die Fahrt zum Hotel und dann weiter zum Flughafen. Anders als am Ankunftstag sind die Baubeiten an der Station Tanah Merah beendet und man kann wieder relativ direkt zum Flughafen fahren.
JEWEL
Nach der Ankunft konnte ich das JEWEL nur aus dem SkyTrain beobachten. Es befindet sich nämlich auf der Landseite und ich habe gelesen, dass man mit Gepäck nicht rein darf. Es soll wohl Möglichkeiten zur Gepäckaufbewahrung geben, aber ich hatte a) keine Lust das herauszufinden, b) keine Zeit und c) komme ich eh nochmal vorbei. Nämlich nach Abgabe meines Gepäcks vorm Rückflug.
Wie das so ist, bin ich für dem Rückflug bereits mit Jogginghose bekleidet – im Rucksack ist kein Platz für Wechselklamotten, da die Lange Anna und die Ukulele drin sind. Also geht's im Schlabberlook durchs Nobel-Einkaufszentrum. Sieht eh keiner, ist nämlich schon dunkel. Gerade läuft der Imperial March aus Star Wars und um 20 Uhr startet eine Projektion auf dem Wasserfall. Die dauert so 3 bis 4 Minuten, davon ist 1 Werbung.

Die Züge kreuzen sich übrigens immer hier.

Flug nach Vantaa
Der Flughafen in Singapur, wo ich zwar schon das fünfte Mal bin aber jetzt das erste Mal abfliege, ist seltsam. Es gibt keine zentrale Sicherheitskontrolle, dafür gibt es eine vor jeweils etwa drei Gates. Das hat für Leute den Vorteil, dass man sein mitgebrachtes Trinken bis recht kurz vorm Flug behalten kann, aber den Nachteil, dass die Sicherheitskontrollen erst kurz vorm Flug öffnen und es außerhalb dieser Berreiche praktisch keine Sitzmöglichkeiten gibt. Hinter der Sicherheitskontrolle gibt es auch Wasserspender, allerdings kann man in Singapur – anders als in allen anderen Ländern der Region – auch einfach das Leitungswasser trinken, was ich insbesondere bei meinem Besuch 2024 viel gemacht habe.
Der Flug ist ausgebucht (auf dem Hinflug war der Platz neben mir frei) – kein Wunder bei der geänderten Lage, denn irgendwie müssen die Leute ja nach Hause kommen, jetzt wo's über die AACO nicht geht. Leider ist es auch der einzige Flug von den fünf auf dieser Reise, wo ich nicht an den Notausgang gesetzt wurde. Und das bei 13 Stunden Flug. Na ja, muss irgendwie gehen.
Beim Einsteigen läuft übrigens (anders als auf dem Hinflug) die neue Finnair-Musik, über die ich damals gebloggt habe.
Flughafen Vantaa
In der Thailand-Gruppe haben wir uns über die weihnachtliche Dekoration lustig gemacht, die man noch überall in Thailand sieht. Auch in Singapur sind die Service-Glaskabuffs an der MRT-Ticketkontrolle mit bunten LED-Lichterketten dekoriert. Ich bin mir nicht sicher, ob das wegen des Chinesischen Neujahrs (das jetzt auch schon 29 Tage her ist) oder Ramadan ist (geht noch einen Tag). In Thailand sind explizit weihnachtlich-winterliche Motive vorhanden, im Phuket Smartbus zum Flughafen beispielsweise Schneeflocken.
Und in Finnland steht halt vorm Gate immer noch die Christmas Cabin (Weihnachtshäuschen). Direkt gegenüber von meinem Ankunftsgate startet übrigens als nächstes der Flug nach Bangkok. Wanna try it again?
Ich habe mir auf dem Hinweg vorgenommen, eine Pizza aus dem Automaten zu kaufen (zum Frühstück). Die ist tatsächlich überraschend groß, lecker und mit 7,90 für die Schinkenpizza auch recht günstig. Mein Kollege Svenni und ich können nicht ganz erklären, wie das funktioniert, dass da nach 3 Minuten eine Pizza in Restaurant-Qualität rauskommt, aber für alle die's interessiert: fizza.fi
Ankunft in Deutschland
Es ist zwar nur ein kleines Flugzeug und der vierte ankommende Flug des Tages, die Gepäckausgabe zieht sich aber trotzdem. Also einen Zug später fahren. So kann ich immerhin noch in den Edeka. Endlich wieder Schwip-Schwap. Außerdem kaufe ich mir einen Fertig-Salat und mache in der Bahn etwas, worauf in Singapur 500 SGD (knapp 350 Euro) Straße stehen und in Deutschland ganz normal ist: Im Zug was essen und trinken. In Singapur darf man nicht mal Wasser im Zug trinken.
Südostasien III Morgen 20: Marina Barrage Singapur – Blaue Stunde am Morgen
Sonst mache ich (fast) alle Bilder der Blauen Stunde am Abend, aber wenn das Motiv so steht, dass das nicht geht, dann muss ich halt mal früh raus
Wie geplant fahre ich am Morgen zur Marina Barrage, um das Marina Bay Sands in der Blauen Stunde von dort zu fotografieren. 2024 hat das nämlich abends nicht geklappt, weil die Sonne da hinter dem Hotel untergeht und dann gibt es keine Blaue Stunde.
Das ist morgens anders, wo die Sonne hinter mir aufgeht.


Ich glaube, das hat sich gelohnt. Jetzt also wieder runter vom Wasserwerk.

Und jetzt ab ins Hotel und weiterschlafen.
Der nächste Post erscheint erst morgen, da der Flug gleich losgeht. Oder er erscheint über das Flugzeuginternet, wenn das klappt.
Südostasien III Tag 19: Sungei Buloh Wetlands Reserve – Natur pur in Singapur
Singapur ist ein Stadtstaat. Gibt es da dennoch Natur? Auf jeden Fall!
Während der Sicherheitseinweisung im Flugzeug, die verschiedene Orte in Singapur zeigt, und aus der Bordzeitschrift Silverkris habe ich mir diverse Orte aufgeschrieben. Zum Beispiel die Sultan-Moschee. Später ist mir aufgefallen, dass die direkt neben dem Hotel ist. Noch etwas später ist mir aufgefallen, dass ich da beim letzten Mal schon war.
Heute möchte ich herausfinden, was es mit der Natur in Singapur auf sich hat. Die Otter im Botanischen Garten kenne ich schon. Also fahre ich zum Sungei Buloh Wetlands Reserve, einem großen Naturschutzgebiet im Norden der Stadt. In Thailand habe ich mich gefragt, warum ich eigentlich Die Lange Anna mit habe – denn außer in Bangkok im Benjakitti-Park habe ich sie nicht gebraucht.

Viel los ist nicht. Wenn man Tiere sehen will, muss man gute Augen oder Ohren haben, oder an bleibt einfach stehen, wo andere schon stehen und scheinbar ins Nichts gucken. Zum Beispiel hier:



Wenn man mit den Fotografen spricht, warum sie hier sind, nennen sie immer wieder drei Arten:
- Koromandelkuckuck (engl. chestnut-winged cuckoo)
- Königskobra (engl. king cobra)
- Baumstelze (engl. forest wagtail)
Fangen wir mit dem ersten an:

Kurz darauf hocken beim Parkplatz am Wetlands-Zentrum (das ist nicht das Besucherzentrum) 6 oder 7 Fotografen auf dem Boden. In dem keinen Wäldchen (das von Wegen umgegeben ist) soll eine Baumstelze sein. Mir zeigt sie sich nicht. Stattdessen kommt der hier aus dem Wald:

Ab dem Wetlands-Zentrum geht es dann rein in die eigentlichen Wetlands.

Irgendwas klebt an mir und meiner Kameratasche. Ich schaue nach, ja, da hängt was, nämlich das hier:

Und wir bleiben beim Thema Springer: Denn weiter geht's auf dem Rundweg um die Lagune, in der aktuell Niedrigwasser ist, sodass die Schlammspringer auf dem Trockenen sitzen.

Das ist zwar ein Fisch, er kann aber an Land atmen. Einige Arten halten sich fast komplett an Land auf.


Weiter auf dem Weg sitzen drei Tiere auf dem Weg: zuerst ein kleiner Bindenwaren mitten auf dem Weg liegend, dann ein großer Bindenwaran den Weg querend und zuletzt ein Otter, ebenfalls den Weg querend. Bevor ich realisiert habe, dass es ein Otter ist, ist der aber schon wieder weg.

Ach ja, ein Tier aus der Liste oben bin ich euch noch schuldig:

Ein Biss der Königskobra ist für den Menschen oft tödlich, die Schlange aber nicht aggressiv.
Ich frage die beiden Männer, die die Königskobra beobachten, ob es hier Krokodile gebe. Schilder weisen ständig darauf hin. Sie meinen ich soll bei der Main Bridge mal gucken. Gesagt, getan. Am Ufer liegt ein Salzwasserkrokodil (Leistenkrokodil). Als ich es fotografiere, schwimmt gerade ein weiteren den Fluss entlang. Das am Ufer liegende Krokodil bewegt sich daraufhin Richtung Fluss. Ich erwarte einen Kampf, es passiert aber nichts. Das am Ufer liegende Krokodil hatte davor auch schon einen vorbeigehenden Seidenreiher ignoriert.

Später sehe ich noch eins:

So, das war's, aber zum Ausgang. Da verabschiedet mich der hier und ihn stört es auch nicht, dass ich auf einen Meter an ihn heranrücke:

Ich hole im Hotel mein Stativ. Das ist etwa anderthalb Stunden vom Reservat entfernt. Zwischendurch scheint es gewittern zu wollen, aber es fällt dann doch aus. Ich gehe nochmal zur Marina Bay.


So, jetzt aber ab ins Bettchen, ich will das gerne noch in der morgendlichen Blauen Stunde von der Marina Barrage fotografieren.
Südostasien III Tag 18: Singapur (Changi Airport Butterfly Garden, Jewel, Marina Bay) – Zwangsabstecher
Malediven, Doha, nochmal Doha und jetzt auch noch Singapur: Die Liste der Orte, die ich nur aufgrund von Geldmangel besuche, wird immer länger!
Das Leben ist hart, wenn die Reise das Budget zu sprengen droht und man nicht von Phuket und auch nicht am Wochenende fliegen kann und deshalb drei Tage Singapur buchen muss. Flug waren jetzt 98 Euro, Hotel 121. Supermarktpreise in Singapur sind sehr viel höher als in Thailand (z.B. Cola etwa das Dreifache), Dienstleistungen hingegen etwa auf ähnlichem Niveau. Passt irgendwie nicht zusammen.
Ursprünglich war ich von deutlich mehr für das Hotel ausgegangen (was ich erst vorgestern auf der Bootsfahrt nach Mu Ko Surin gebucht habe, weil ich den Namen für das Einreiseformular brauchte) und habe deshalb den früheren der beiden Vormittagsflüge von SQ gebucht. SQs Billigtochter TR fliegt zwar auch, ist aber mit Gepäck merklich teurer als SQ, was immer mit Gepäck ist.
Also geht es um 8:40 von Phuket nach Changi. Ich komme (zu Fuß) etwa 65 Minuten vor Abflug beim Flughafen an. Gestern auf dem Weg vom Flughafen zum Sugar Marina Aviator (Hotel) wurde ich von Taxifahrern angequatscht, wo ich hin will. Ich habe dann überlegt, was man lustiges sagen könnte. Zuerst fiel mir „Hotel“ ein. Später kam ich auf die Idee, zu sagen, dass ich (zu Fuß) nach Bangkok will (was zudem in entgegengesetzter Himmelsrichtung liegt), aber danach hat mich keiner mehr angesprochen. Das Aviator-Hotel hatte meiner Meinung nach die beste Matratze auf der ganzen Reise. Thailänder schlafen wohl gerne hart – ich nicht.
Nachdem ich die Bordkarte erhalten habe, gehe ich ein letztes Mal zu Amazon – Chocolate Frappe. In Singapur gab es zeitweise drei Filialen, die aber inzwischen wieder geschlossen wurden. Dadurch stehe ich erst 40 Minuten vor Abflug (mit gefühlt eingefrorenem Gehirn) in der Passkontrolle und da ist viel los (der Raum ist komplett voll). Ich bekomme etwas Panik, komme aber doch innerhalb von knapp 20 Minuten durch.
Flughafen Changi
Nach Landung in Changi besuche ich den Schmetterlingsgarten. Den zu finden ist gar nicht so einfach, denn der Flughafen in Singapur ist sehr groß.


Ich beobachte drei Schmetterlinge, die komisch aufeinander hocken. „Die haben einen Dreier“, sagt ein Mann, „das habe ich noch nie gesehen.“ Und das, obwohl er laut seinem Anstecker beim Flughafen arbeitet. Aber es steht nicht drauf, ob er zum Schmetterlingsgarten gehört.

Ich finde besonders faszinierend, wie der eine Falter den anderen am Rüssel hält.
Die Gruppe meinte, ich solle Bilder vom Jewel (Einkaufszentrum) schicken, aber das befindet sich auf der Landseite. Der luftseitige SkyTrain, den ich jetzt eh nehmen will, fährt aber einmal mittel durch, wofür er sogar abbremst.

Durch den Besuch im Schmetterlingsgarten ist die Landung schon 90 Minuten her und die Gepäckausgabe bereits vorbei. Ich frage beim Gepäckservice nach. Sie finden meinen Koffer an der Kopfseite des Bandes liegen. Der Reißverschluss der vorderen Tasche fehlt. Der Inhalt liegt neben dem Koffer. Ich vergesse, dass ich mich wegen Beschädigung des Koffers hätte beschweren können, wie 2016 nach Kuba.
Und das nächste Unheil droht: Bei Singtel sind alle Systeme ausgefallen. Man kann daher keine SIM-Karten mehr kaufen. Es sei schon seit 2 Stunden alles down und werde noch mindestens 1 Stunde down bleiben. Ich soll eine andere Karte kaufen, meint die Frau, der bezahlte Betrag würde später erstattet.
Auf Pelago (Singapore Airlines' Konkurrent zu Get Your Guide und Viator) kann man neben der 12-SGD-Karte von Singel für 7,80 SGD (gut 5 Euro) auch eine von M1 kaufen. Der Name ist identisch: ebenfalls $12-Touristen-SIM. Da alle Karten in Singapur unrealistisch viel Datenvolumen haben (und Tethering – Thailand staunt) werden sie nur anhand des Preises unterschieden. Die Leistungen der beiden 12-SGD-Karten sind absolut identisch, außer dass M1 Roaming in anderen Ländern hat (Malaysia, Indonesien, Hong Kong und Macau sowie völlig willkürliche weitere Länder je nach Kartenpreis). Die 12-SGD-Karte kostet – der Name verrät es wie bei Singtel – 7,02 SGD. Man kann sie Changi Meet and Greet einlösen. Anders als bei Singtel dauert es 5 bis 10 Minuten, bis die Karte funktioniert (man Netz kriegt). Man kann auch Karten bei Meet and Greet direkt kaufen, die kosten aber bei schlechterer Leistung ein Vielfaches der vorbestellten Karten.
Ich habe ein Zimmer in der Heritage Collection on Victoria. Dafür braucht man eine App als Schlüssel. Ich bin mir unsicher, ob ich NFC brauche. Die notwendige Antenne habe ich beim Tausch des Akkus meines Handys abgerissen, da sie am Deckel klebte. Es reicht aber offenbar BLE, obwohl man das Handy so nah auf den Empfänger packen muss wie bei NFC-Anwendungen.
Nachdem ich mich etwas orientiert habe, laufe ich zur Marina Bay für den Sonnenuntergang.




Dann geht's zurück ins Hotel. Endlich mal ausschlafen. In den letzten drei Wochen konnte ich nur im Flusshotel länger als 6 Stunden schlafen.

geschrieben von Janni